Was haben Autofahren, neue Familienmitglieder und Silvester für Tiere gemeinsam? Sie können Stress und Angst auslösen. Als Folgen können sich nach vorübergehenden Symptomen langfristig Organerkrankungen manifestieren. Dazu zählen etwa Herz-Kreislauf-Symptome, dauerndes Belecken der Pfoten oder nervöse Erscheinungen.
Grundsätzlich gelten hormonelle, genetische und erlernte Faktoren als Ursachen von Angst. Mittlerweile ist klar: Die Behandlung einer ernsthaften Störung ist nur erfolgreich, wenn mehrere Ansätze ineinander greifen. „Verhaltenstherapie rein über Psychopharmaka ist nicht möglich“, sagte Verhaltensexpertin Dr. B. Schöning aus Hamburg. „Psychopharmaka können immer nur eine Ergänzung zu den eigentlichen verhaltenstherapeutischen Maßnahmen sein – manchmal allerdings eine sehr eminente.“ (VETimpulse, Ausgabe 23, S.5)
|
|
| |
|