Hirtenhunde beschützen Pinguine
Eine durch Füchse stark dezimierte Pinguinpopulation wächst dank des Schutzes durch Herdenschutzhunde wieder an,
das meldet die - - - -
„World News Australia“. Anlass für den ungewöhnlichen Einsatz der Hunde waren „plündernde“ Füchse, die die Zahl der Pinguine auf Middle Island im Südwesten des australischen Bundesstaates Victoria von über tausend auf lediglich zehn dezimiert hatten. Weder Köder noch das Ausräuchern der Fuchsbaue halfen, bis schließlich ein einheimischer Hundezüchter die rettende Idee hatte: Seine Maremmen-Abruzzen-Hirtenhunde sollten zum Schutz der Tiere ausgebildet werden. Die Idee funktionierte: Nach einer vierwöchigen, vielversprechenden Testphase im Jahr 2006 waren die Hirtenhunde zum Schutz der Pinguine regelmäßig vor Ort.
Inzwischen ist die Population wieder auf über 100 Tiere angewachsen und die verantwortlichen Naturschützer hoffen, dass durch Nachwuchs und Zuwanderung in etwa zehn Jahren wieder ein Populationsniveau von 600 Pinguinen erreicht wird. Inzwischen erhalten die Projektverantwortlichen vom „Warrnambool City Council“ Anfragen aus der ganzen Welt, da der Einsatz von Hütehunden im Artenschutz eine ganz neue Erfahrung darstellt.
(Quelle: Der praktische Tierarzt, Heft 2, S. 94)
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